IN BED WITH ART

Auszüge

Über das Buch

Kulturtourismus boomt: Kaum eine Stadt, eine Region oder ein Land, das nicht auf die kulturellen Vorzüge und Highlights und auf verborgene Attraktionen hinweist. Das passt zu meiner Triebfeder als Autorin, Kunst im besten Sinne »be-greif-bar« zu machen. Eben deshalb interessieren mich Unterkünfte, die von Künstlern, Kunstliebhabern oder -sammlern geführt werden. Entsprechende Adressen sammleich seit längerer Zeit, weil – typisch Journalistin – daraus eines Tages bestimmt »ein Thema« werden würde.

Mit dem Reiseführer »In Bed With Art« öffne ich nun das Schatzkästlein. Hierbei spielen persönlicher Geschmack oder bestimmte Regionen keine Rolle. Entscheidend ist auch nicht, ob es sich um ein einfaches Zimmer oder ein Fünf-Sterne-Hotel mit allem Luxus handelt. Wohl aber, dass hier nicht nur einfach schöne Bilder dekorativ an den Wänden hängen, sondern die Betreiber Kunst lieben, leben und ihre Herzenswünsche realisieren. Entsprechend ist das Büchlein, das sich auch für spontane Reisen von Mecklenburg-Vorpommern über Rajasthan bis Benin und Australien eignet, keine repräsentative Übersicht über »alle« Unterkünfte dieser Art. Vielmehr geht es mir darum, Ihnen die Gastgeber mit deren Angebot und individuellen Ausrichtung vorzustellen.

»In Bed With Art« ist ein Reisehandbuch, das Appetit machen soll auf eine andere Art des Reisens mit Schwerpunkt auf persönliche Begegnungen und Austausch. Und das, hoffentlich, auch die Freude an Kunst und Kultur der jeweiligen Region vermittelt. Die Vielfältigkeit der Angebote regte uns dazu an, die Unterkünfte dort in englischer Sprache vorzustellen, wo kein oder kaum Deutsch gesprochen wird. So finden Sie gleich die richtigen Begriffe, wenn Sie dort anfragen. Besonders bedanke ich mich bei den 100 Gastgebern weltweit, die mir Persönliches und Informatives über ihre Zimmer, Pensionen und Hotels mitteilten. Und ebenso bei all jenen, die mir Hinweise gaben auf Gastgeber, die »passen« und sich nun hier finden. Davon sind mittlerweile so viele zusammen gekommen, dass ein zweiter Band in Reichweite ist. Womit ich Sie, liebe Leserin und lieber Leser, dazu einladen möchte, mir passende Adressen zu nennen. Wenn von denen eine in einem Folgeband aufgenommen wird, erhalten Sie ein Gratisexemplar der entsprechenden Ausgabe.

Unter www.in-bed-with-art.de halten wir Sie auf dem Laufenden. Und wenn es Ihnen bei einem »In Bed With Art«-Gastgeber gefallen hat, lassen Sie es uns wissen!

Katharina Knieß
im Herbst 2011 | ibwa(at)verlag-hellblau.de

Beschreibung der Redaktion:

IN BED WITH ART
EIN REISE(VER)FÜHRER DER BESONDEREN ART

Privatzimmer in Georgien, leben im Hund in den USA, fünfsterniger Wohn- und Sammlungsluxus in der Provence oder Leben im Kunstschloss in Mecklenburg-Vorpommern – das macht Sie neugierig? Dann ist »In Bed With Art« der richtige Reiseführer und Urlaubsplaner für Sie. Hierin stellen sich, reich bebildert und kommentiert, 100 Unterkünfte vor, weltweit, für jeden Geschmack und Geldbeutel.
Alle sind eng mit Kunst, Design und Künstlern verbunden. Hier sind Kunst und Design nicht blosse Dekoration, sondern Ausdruck des Lebenskonzepts der Betreiber.

»In Bed With Art« ist inspirierend und informierend für alle, die die Kunst und das Ungewöhnliche lieben. Ein wesentliches Merkmal des Konzeptes war die Absicht der Autorin, Reise- und Kunsterlebnisse für jeden Geschmack und Geldbeutel zu zeigen.

Stimmen zum Buch

"Mobil und flexibel zu sein gehört heute für die meisten zum Alltag. Entweder aus Neugier und purer Lust am Reisen oder als Erfordernis zahlreicher Berufe. Vor allem die Vielreisenden unter den Letzteren stellen dabei jedoch rasch fest, dass Reisen zum einen natürlich generell interessant, aber durchaus auch anstrengend sein kann. Und vor allem, was die immer wiederkehrenden Hotelunterkünfte anbelangt: oft unendlich langweilig! Da sitzt man abends allein in einer fremden Stadt in meist mehr oder weniger ähnlich ausgestatteten, mehr oder weniger anonymen Zimmern und versucht am nächsten Morgen die lokalen Spielregeln des Frühstücksbüffets in möglichst kurzer Zeit zu ergründen, bevor es im Sauseschritt zum nächsten Einsatz geht. Aber auch die »Lustreisenden« haben sich oft dem Spagat zu stellen, dass sie zwar eigentlich Land, Leute und deren Kultur kennenlernen möchten, bei der Unterkunft aber oftmals, vor allem in großen Häusern, über eine eher abstrakte Metaebene nicht hinaus kommen. Wie erfrischend ist es da, eine Sammlung von liebevoll und individuell von Künstlerinnen und Künstlern ausgestatteten Quartieren in die Hand zu bekommen, die einem bei jeder Reise ganz per- sönliche Einblicke in den jeweiligen Aufenthaltsort ermöglichen! Und die zudem den Vorteil bieten, dass man hier mit den Gastgebern, so man denn möchte, ins Gespräch kommen kann und dabei wirklich etwas über Land und Leute erfährt. Der geografische Bogen ist dabei weit gespannt: Die Entdeckungstour kann eigentlich unweit der eigenen Haustür beginnen und macht weder vor der deutschen noch vor der europäischen Grenze Halt. Da freut man sich als Vielreisende geradezu auf den nächsten Außentermin und hofft, dass angeregt durch diese Veröffentlichung so viele weitere Kunstquartiere beim Verlag eintrudeln, dass bald eine nächste, möglichst zweisprachige Ausgabe erscheint. Damit dann auch ausländische Gäste erleben können, dass es bei uns in Deutschland zahlreiche, gar nicht langweilige, künstlerisch ausgestattete Übernachtungsmöglichkeiten in den verschiedensten Preiskategorien gibt. Aber zunächst dürfen wir nun selbst auf Entdeckungsreise im In- und Ausland gehen!"

Sabine Bornemann

Sabine Bornemann leitet seit 1998 den Cultural Contact Point Germany (CCP), die nationale Kontaktstelle für das Kulturförderprogramm der Europäischen Union

Die Autorin

Katharina Knieß ist Journalistin und Buchautorin. Sie ist auf Themen der Kommunikation und des Kulturbetriebs spezialisiert.

Schwerpunkte sind PR, Marketing, Kultur- und Kreativwirtschaft, Selbstmanagement und Fortbildung/Professionalisierung sowie die vielfältigen Schnittstellen zwischen Kunst/Kultur und anderen Bereichen wie Wirtschaft, Tourismus und Therapie.

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